Die Definition von Blazer
Der Ursprung des Blazers liegt bei der britischen Marine, die diese Jacke im 19. Jahrhundert als Teil der Uniform trug. Oft waren diese Blazer in Marineblau mit zwei Reihen goldfarbener Knöpfe ausgestattet, also zweireihig. Die Jacke entwickelte sich weiter und wurde bei verschiedenen Outdoor-Sportarten getragen. Sportvereine wählten dabei so leuchtende Farben, dass die Jacken den Namen Blazer erhielten. Der Blazer von heute ist eine lockere Jacke ohne passende Hose. Er wird oft mit einem Sakko verwechselt, doch der Blazer ist ursprünglich der sportlichere der beiden: Das Sakko liegt im Schnitt näher an der Anzugjacke.
Merkmale von Blazern
Blazer sind sportliche Jacken aus leichten Stoffen wie Wolle und Baumwolle. Heutzutage entscheidet man sich häufiger für eine einreihige als für eine zweireihige Knopfleiste, und die Knöpfe bestehen meist aus hochwertigeren Materialien wie Perlmutt oder Doublé-Gold. Das Tragen eines Blazers wird mit dem Collegestil assoziiert, da die Jacke von einst auch an britischen Universitäten wie Oxford und Cambridge beliebt war. Dank dieser Vielseitigkeit können Sie ihn zu unterschiedlichsten Anlässen tragen: Er ist vor allem dann richtig, wenn Sie gepflegt aussehen möchten, ohne overdressed zu sein.







