Was ist Köper?
Twill, auf Niederländisch „keperbinding“, ist eine Webtechnik, die diagonale Rippen im Stoff erzeugt. Diese Rippen verleihen nicht nur eine zeitlose Optik, sondern machen den Stoff auch robust und dennoch geschmeidig. Twillgewebe sind außerdem verschleißfester als Stoffe mit Leinwandbindung. Deshalb finden Sie die Technik in Kleidung, die viel aushalten muss und trotzdem gepflegt aussehen soll.
Was für ein Stoff ist Twill?
Twill kann aus verschiedenen Materialien bestehen, meist aus Baumwolle, Wolle, Polyester oder einer Mischung daraus. Beim Weben werden die Fäden auf bestimmte Weise verkreuzt, um das diagonale Muster zu erhalten: nach der Abfolge „einen Faden über, zwei darunter“, wobei sich der Startpunkt in jeder Reihe um einen Faden verschiebt. Je nach Garn, Verhältnissen und Technik entstehen zahlreiche Varianten, vom beliebten Denim-Twill bis zum eleganten Fischgrat-Twill. Twill gehört zu den stärksten Bindungen überhaupt und eignet sich daher hervorragend für Kleidungsstücke, die täglich beansprucht werden, wie Herrenhosen und Jacken.
Vor- und Nachteile von Twill
Dank der Robustheit von Twill behält die Kleidung ihre Form, auch nach häufigem Tragen und Waschen. Trotz der dichten Webart fühlt sich der Stoff außerdem weich und geschmeidig auf der Haut an. Twill ist zudem sehr knitterarm, weshalb er ideal für formelle Herrenmode wie Hemden ist. Dem steht gegenüber, dass sich der Stoff schwerer und wärmer anfühlen kann als ein luftigeres Gewebe. Daher ist Twill für den Sommer oder warme Klimazonen weniger naheliegend. Befolgen Sie stets die Hinweise auf dem Pflegeetikett, um die Qualität zu erhalten.